Die KPV fordert auf ihrer Bundesvertreterversammlung 2007 den Bundestag und den Bundesrat auf, den „Vertrag von Lissabon“ nach Unterzeichnung zu ratifizieren und damit die Prinzipien der Subsidiarität und der Verhältnismäßigkeit als eine Kernsubstanz des EU-Reformwerkes zu wahren, ihre vertragliche Sicherung durchzusetzen und den eigenen Entscheidungen zugrunde zu legen.
Beschluss
Bundesvertreterversammlung
10. November 2007 in Berlin
Die KPV begrüßt die erfolgreichen Anstrengungen der Bundesregierung während der europäischen Präsidentschaft, den Verfassungsprozess der Europäischen Union wieder zu beleben. Die Staats- und Regierungschefs der 27 Mitgliedstaaten der EU haben am 19. Oktober 2007 den „Vertrag von Lissabon“ gebilligt und damit die Substanz des Verfassungsvertrages auch im Bezug auf die Kommunen erhalten.
Dazu zählen wir:
Die KPV fordert den Bundestag und den Bundesrat auf, den „Vertrag von Lissabon“ nach Unterzeichnung zu ratifizieren und damit die Prinzipien der Subsidiarität und der Verhältnismäßigkeit als eine Kernsubstanz des EU-Reformwerkes zu wahren, ihre vertragliche Sicherung durchzusetzen und den eigenen Entscheidungen zugrunde zu legen.